Achtsamer Umgang

  • Achtsamer Umgang mit Krankheitssymptomen bei "JUNG + ALT" hat weiterhin Priorität.
  • Unsere Hygienekonzepte unterliegen immer noch einem ständigen Wandel und können sich jederzeit verändern.
  • Fragen Sie bei Bedenken tagesaktuell Ihre Projekt- oder Kitaleitung.

KiTa-Betreuung ab 7 Juni 2021

  • alle Kinder haben einen uneingeschränkten Betreuungsanspruch im vertraglich vereinbarten Betreuungsumfang
  • pädagogische Konzepte können vollumfänglich umgesetzt werden
  • die verbindliche Gruppentrennung ist aufgehoben
  • es gelten weiterhin die Hygiene- und Infektionsschutzmassnahmen der Coronabetreuungsverordnung
  • das freiwillige Testangebot für Kinder und Beschäftigte sowie Kindertagespflegepersonen wird fortgesetzt
  • Kommunen können im Rahmen einer Allgemeinverfügung in den eingeschränkten Regelbetrieb gehen, wenn notwendig
  • die Regelungen der Bundesnotbremse greifen, wenn nötig

Empfehlungen zum Umgang mit Krankheitssymptomen

Mit dem Gesundheitsbereich und den nordrhein-westfälischen Landesverbänden des Berufsverbandes der Kinderund Jugendärzte haben wir uns auf folgende Empfehlungen verständigt:

Vorabhinweis
Die folgenden Empfehlungen beziehen sich auf Krankheitssymptome, die im Zusammenhang mit einer akuten, infektiösen und ansteckenden Erkrankung stehen oder auf eine solche hindeuten. Sie gelten nicht für diagnostizierte oder im Einzelfall bei Eltern und Einrichtung oder Kindertagespflegestelle bekannte, nicht-infektiöse chronische Erkrankungen wie beispielsweise Asthma, Allergien, Heuschnupfen oder Neurodermitis. Diese Kinder sind, wenn sie keine anderen oder neuen Symptome haben, in die Betreuung aufzunehmen.

Kranke Kinder
Ganz grundsätzlich gilt: Kinder mit Fieber1 und/oder Symptomen, die nach Einschätzung der Eltern und der Einrichtung oder Kindertagespflegestelle auf eine akute, infektiöse und ansteckende Erkrankung hinweisen, sollen nicht betreut werden. Treten die Symptome in der Kindertagesbetreuung auf, sind die Kinder von ihren Eltern abzuholen. Die Kinder sollen sich zu Hause auskurieren und ggf. einer Kinderärztin oder einem Kinderarzt vorgestellt werden. Für die Wiederaufnahme ist kein ärztliches Attest erforderlich. Dies galt vor der Pandemie und es gilt auch in Zeiten der Pandemie.

Vor dem Hintergrund des nicht einzuhaltenden Abstandsgebots in Kindertagesbetreuungsangeboten können die Einrichtungen zum Schutz der Beschäftigten und die Kindertagespflegepersonen diesen Grundsatz konsequenter anwenden als sie es vor der Pandemie getan haben.

Ein besonderes Augenmerk ist auf Symptome zu legen, die auch für eine COVID-19 Erkrankung kennzeichnend sein können (wie z.B. Fieber, trockener Husten, Atemnot, Halsschmerzen, Verlust des Geruchs-/Geschmackssinns, Muskel- und Gliederschmerzen). Eltern sind in der Verantwortung, die Symptome ggf. ärztlich abzuklären.

Umgang mit Schnupfen
Auch Schnupfen kann nach Aussage des RKI zu den Symptomen einer COVID-19-Erkrankung gehören. Angesichts der Häufigkeit einfachen Schnupfens/laufender Nase bei Kindern empfehlen wir folgendes Vorgehen: Im Falle einer laufenden Nase ohne weitere Krankheitsanzeichen oder Beeinträchtigung des Wohlbefindens des Kindes sollte zunächst für 24 Stunden zu Hause beobachtet werden, ob weitere Symptome wie Husten, Fieber etc. hinzukommen. Wenn keine weiteren Symptome auftreten, kann das Kind wieder in der Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle betreut werden. Für die Wiederaufnahme ist kein ärztliches Attest erforderlich.

Entscheidung im Rahmen der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft
Die Eltern sind in der Verantwortung, den Gesundheitszustand ihres Kindes einzuschätzen, bevor sie es in die Kindertagesbetreuung bringen. Die Einrichtung oder Kindertagespflegeperson kann die Betreuung ablehnen, solange das Kind aus ihrer Sicht Krankheitssymptome zeigt, die eine verantwortungsvolle Betreuung ausschließen. Allerdings verbietet diese Empfehlung nicht, Kinder mit Krankheitssymptomen zu betreuen, wenn die Einrichtung oder die Kindertagespflegeperson dies so entscheidet. Im Rahmen einer vertrauensvollen Bildungs- und Erziehungspartnerschaft sollen Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen gemeinsam mit den Eltern zu verantwortbaren Regelungen kommen.


  • Corona-Virus-Bürger-Telefon NRW: 0211-9119 1001
  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117
  • Telefonsorge: 116 123
  • Info-Telefon Depression: 0800 3344533
  • Kinder- und Jugendtelefon: 116 111
  • Elterntelefon: 0800 111 0550
  • #Corona Krisen-Hotlie für Alleinerziehende: 0201-82 774 799
  • Hilfetelefon Schwangere in Not: 0800 40 40 020
  • Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 0800 011 6016
  • Hilfetelefon sexueller Missbrauch: 0800 22 55 530

Die Pandemie wird uns auch weiterhin begleiten und nur mit Respekt und rücksichtsvollen Miteinander werden wir diese Zeit gut überstehen.

Bleiben Sie bitte in den Krisentagen gesund und besonnen.

Geschäftsführung der PariAktiv / PariSozial

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